Deutscher Meistertitel über 50 km für Anna Jansen in der AK W30

Als Neuzung in der LG 90 noch gar nicht allen Aktiven bekannt, nahm Anna Jansen am 30.03.2019 an der 1. Deutsche Meisterschaft des DLV im 50km Straßenlauf in Grünheide bei Berlin teil. Hier ihre Eindrücke vom Wettkampf:

“Am 30.3.19 ging ich mit meinen Lauffreunden Markus und Matthias (beide SpVgg Höhnkirchen) an den Start der 1. Deutschen Maisterschaft des DLV im 50 km Straßenlauf in Grünheide. Wir waren gut vorbereitet und hatten das gemeinsame Ziel, die 4-Stunden-Marke zu knacken. Die Runden liefen von Beginn an sehr gut und konstant, so dass ich mir sogar einen Puffer erarbeiten konnte. Mit einer Bestzeit von 3:54 Std. lag ich über meinem Ziel und wurde mit der Deutschen Meisterschaft in meiner AK W30 belohnt. Insgesamt bin ich 7. Frau geworden. Insgesamt ein schönes Erlebnis und ein toller erfolgreicher Lauf!”

Werner von Linde Sportfest am 9./10.3.2019

Mit tollen Erfolgen kamen am vergangenen Wochenende die Leichtathleten der LG 90 vom Werner von Linde Sportfest in München nach Hause.

Insgesamt 5 Jungen und 6 Mädchen der Altersstufe U14 konnten sich über zahlreiche Bestleistungen freuen.

Mit Moritz Käsweber (8,90 Sekunden) und Alexander Höher (8,95 Sekunden) kamen gleich zwei Jungs ins 60m-Finale der besten acht Sprinter des Jahrgangs 2007. Dort belegten sie am Ende Platz drei und – zeitgleich mit dem Fünftplatzierten – den sechsten Rang. Nur knapp den Einzug ins Finale verpasst hatte Alexanders Bruder Felix, der mit 9,10 Sekunden ebenfalls eine neue Bestmarke aufgestellt hatte.

Der Hürdenlauf klappte bei Moritz und Felix nach einem starken Rennen Anfang Februar beim Munich Indoor dann nicht so gut, doch Alexander erwischte im Vor- und Endlauf zwei gute Durchgänge und erkämpfte sich mit neuer Bestzeit von 11,36 Sekunden die Bronzemedaille.

Ebenfalls Edelmetall gab es für Niklas Lang, der bei gemeinsamer Wertung mit dem um ein Jahr älteren Jahrgang im Kugelstoßen Rang vier erzielte (7,42 Meter) und anschließend noch 1,30 Meter im Hochsprung lieferte, was ihm den zweiten Platz in der M12 einbrachte.

Im abschließenden 5x60m Pendelstaffellauf – einer Staffelform, die nur noch selten gelaufen wird –  kämpfte sich das durch Felix Portenlänger komplettierte Quintett noch einmal auf den dritten Rang.

Die sechs mitgereisten Mädchen mussten die fünf zur Verfügung stehenden Staffelplätze erst am Tag selbst untereinander auskämpfen und so lieferten auch beinahe alle neue Rekorde im Sprint. Die letztlich erzielte Staffelzeit war dann sogar schneller als die der Jungen, was aufgrund der enormen Leistungsdichte im Mädchenbereich jedoch nur für einen dennoch tollen fünften Platz genügte.

Durch die Bank neue Bestmarken fielen auch im Hochsprung, wo allen voran Benita Virag und Simone Braun mit jeweils 1,29 Meter überzeugten.

Am Sonntag waren die älteren Jahrgänge der LG 90 in der U16 und U18 in der Lindehalle. Johanna Wach, W15, erzielte gleich im ersten Wettkampf des Tages im Stabhochsprung eine neue Bestleistung. Die überquerten 2,20 m sind sogar die B-Norm für die Bayerischen Meisterschaften. Ihren ersten Wettkampf im Stabhochsprung absolvierte Julia Vernickel in der weiblichen Jugend U18. Mit 2,30 m konnte sie mehr als zufrieden sein und schrammte nur knapp an der B-Norm für die Bayerischen Meisterschaften der U18 vorbei. Eine Silbermedaille nahm Nele Speidel mit nach Hause. Im 60 m Hürdensprint musste sie sich nur knapp geschlagen geben, mit 9,61 s steht aber trotzdem eine neue Bestleistung. Mit 1,44 m im Hochpsprung und 7,54 m im Kugelstoß tastete sie sich dann schon mal an einen möglichen Mehrkampf im Sommer heran. Ihren Wettkampf im Stabhochsprung gewann Magdalena Weiß mit 2,80 m und kehrte mit einer Goldmedaille nach Hause. 8 m im Kugelstoß bedeuteten am Ende des Tages noch eine neue Bestleistung für sie.

Wendelsteincup der U8 und U10 in Ebersberg

Einmal mehr war am vergangenen Sonntag die Kreisstadt Ebersberg Austragungsort für die erste Meisterschaft des Wendelsteincups der Leichtathleten U10 und zugleich auch der kleinen U8er. Insgesamt gingen am Vormittag 13 Teams mit sechs- bis siebenjährigen Nachwuchsathleten und am Nachmittag sogar 21 Mannschaften mit insgesamt über 300 sportbegeisterten Kindern an den Start. Die Nase vorn hatten dabei in der U8 die Vaterstettener vor Ebersberg und Aschheim. Bei der U10 landeten Aschheim, Markt Schwaben und Vaterstetten auf den Plätzen eins, zwei und drei.

Fröhlich ging es bereits beim Einmarsch der Mannschaften sowie dem gemeinsamen Aufwärmen zu. Wie der Rattenfänger von Hameln liefen hier Jugendliche der LG 90 Ebersberg-Grafing voraus und sorgten dafür, dass die Kinder gut vorbereitet in ihre Disziplinen gingen.

Der aus Hindernissprint, Rhythmussprungstaffel bei den Kleinen und Fünfsprung bei den Größeren, Hochweitsprung und Medizinballstoß bestehende Vierkampf wurde anschließend in Form eines Parcours absolviert. Den emotionalen Höhepunkt bildete dann wie schon so oft die Abschlussstaffel des Grand-Prix. Die Organisatoren hatten angesichts der großen Anzahl an Mannschaften am Nachmittag gleich sieben Bahnen aufgebaut, sodass der Wettkampf deutlich vor der eigentlich veranschlagten Zeit zu Ende gebracht werden konnte. Vom Einmarsch über den Wettkampf bis zur Siegerehrung inklusive einer kleinen Rede eines jungen Athleten aus Markt Schwaben waren nur dreieinviertel Stunden vergangen. „Damit du auch weißt, wie ich heiße, ich bin der Frederik!“, hatte dieser der Sprecherin verraten, nachdem er sie darum gebeten hatte, noch etwas sagen zu dürfen. „Ich finde, wir haben das alle wirklich gut gemacht heute! Wir haben unser Bestes gegeben und auch nicht aufgegeben“, schallte es über die Lautsprecher zu den anderen Kindern und mitgereisten Fans.

In der Leichtathletik gibt es seit einigen Jahren bis zur Altersstufe der Neunjährigen nur eine Mannschaftswertung, bevor die Kinder ab der U12 zusätzlich zum Teamergebnis auch in einer Einzelwertung geehrt werden und schließlich ab der U14 in die „normalen“ Wettkampfformen hineinrutschen. Die Disziplinen sind vielseitig, führen jedoch schon zu den letztlichen Zielübungen wie beispielsweise dem Hürdenlauf hin. Am Wochenende gab es Urkunden und Medaillen für alle, überreicht wurden diese von Jugendlichen der LG 90 Ebersberg-Grafing, die teils selbst vor 10 Jahren mit der gleichen Art von Wettkampf ihre ersten leichtathletischen Gehversuche unternommen hatten.

80 Kampfrichter und Helfer sorgten am Sonntag mit ihrem Einsatz für das gute Gelingen des Wettbewerbes. Die LG 90 schafft es dabei dank der Einsatzbereitschaft ihrer jugendlichen Athleten und Athleteneltern, diesen großen Helferbedarf beinahe gänzlich selbst abzudecken. „Bei so einem guten Unterbau ist uns auch für den am 7.4.2019 anstehenden Seelauf nicht bang!“, freute sich das Organisationsteam am Ende des Tages.

Bayerische Hallenmeisterschaften der U16 und U20 am 09.02.2019 in München

Mit den guten Ergebnissen vom Munich Indoor starteten Carolina Divertito, Magdalena Weiß, Nele Speidel und Sarah Berghammer mit Rückenwind bei den Bayerischen Meisterschaften. Ziel war für alle an die persönliche Bestleistung ran zu kommen und so zu den besten Athleten Bayerns zu gehören.

Nele absolvierte mit drei Disziplinen ein komplettes Tagesprogramm in der Altersklasse der W15. Los ging es mit dem 60 m Sprint. Im Vorlauf lief sie mit 8,22 s nahe an ihre Bestleistung heran und qualifizierte sich so für das A-Finale. Eine Stunde später ging es um die Medaillen und Platzierungen, und mit 8,21 s belegte sie einen guten 7. Platz. Gleich im Anschluss begann für sie der Weitsprung. Eine Woche zuvor sprang sie erstmals über 5 m und war somit natürlich wieder das Ziel für die Bayerischen. Dies gelang ihr gleich mehrmals und mit 5,09 m als beste Leistung sprang erneut der 7. Platz heraus. Der abschließende 60 m Hürdensprint war für Nele ihr dritter Hürdenwettkampf überhaupt und das gleich bei den Bayerischen Meisterschaften. Etwas fehlt da noch das Rhythmusgefühl, mit 9,75 s lief sie aber nahe an ihre Bestleistung und belegte am Ende Platz 16.

Im Hochsprungwettkampf der Altersklasse W15 startete Carolina. 1,50 m sprang sie beim Munich Indoor und qualifizierte sich so auf den letzten Drücker für die Bayerischen Hallenmeisterschaften. Nach einem etwas unsicherem Gefühl nach dem Einspringen, kam sie mit jedem Sprung besser in den Wettkampf und übersprang ein einem blitzsauberen Sprung erneut die 1,50 m. Damit stellte sie ihre Bestleistung ein und bestätigte damit ihre Qualifikationsleistung. Dies war gleichzeitig ihre finale Höhe und erreichte so ebenfalls einen guten 7. Platz.

Magdalena startete im Stabhochsprung der W15. In den letzten Wettkämpfen versuchte sie sich mehrmals an den 3 m, die beim Höhepunkt der Wintersaison endlich fallen sollten. Beim Einspringen zeigte sie schon stabile Sprünge und war damit ein Favorit für einen Podestplatz. Bei der Höhe von 2,90 m ging es dann um die Medaillen. Magdalena überquerte diese Höhe im zweiten Versuch und sicherte sich damit mindestens die Silbermedaille. Anschließend lagen erneut die 3 m auf. Im ersten Versuch schaute sie sich die Höhe nochmal an, um sie dann im zweiten Versuch zu überqueren. Überglücklich über diese neue persönlichen Bestleistung reichte diese Höhe für den 2. Platz der Stabhochkonkurrenz.

Ebenfalls im Stabhochsprung, allerdings in der Altersklasse der weiblichen U20, startete Sarah. Eigentlich noch dem jüngen U18-Jahrgang zugehörig, sollte der Wettkampf für sie eine weitere Möglichkeit sein, Stabhochsprung im Wettkampf zu absolvieren. Nachdem Sarah schon beim Munich Indoor 3 m, und damit neue Bestleistung, gesprungen war, sollte es auch diesmal über 3 m gehen. Dahin war es aber ein weiter Weg. Schon bei ihrer Einstiegshöhe von 2,60 m benötigte sie alle 3 Versuche. Mit jedem Sprung kam aber etwas Sicherheit zurück. Am Ende konnte sich Sarah über eine weitere neue Bestleistung von 3,10 m und einen 4. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften der U20 freuen.

Alle Ergebnisse hier

Munich Indoor am 02.02.2019

Beim Munich Indoor am 02.02.2019 in München startete die LG 90 mit einem richtig großen Team aus den Altersklassen der U14, U16, U18 und im Erwachsenenbereich. Bei 30 Startern war das Team so groß wie lange nicht mehr und gleichzeitig ein ständiger Gast bei den Siegerehrungen mit gleich mehreren Bestleistungen.

Gleich im ersten Wettkampf des Tages startete Johanna Wach beim Stabhochsprungwettkampf. Nach einer verrückten Idee im Training absolvierte Johanna nach sehr wenigen Trainingssprüngen ihren ersten Stabwettkampf überhaupt. Mit überquerten 1,80 m war somit der Anfang gemacht und konnte damit zu ihrer Mannschaftskameradin Magdalena Weiß auf den 2. Platz des Podests. Magdalena Weiß gewann die Konkurrenz der W15 mit übersprungen 2,90 m und hat gezeigt, dass sie am nächsten Wochenende bei den Bayerischen Meisterschaften die 3 m überqueren kann. Ihr folgten Sarah Berghammer als Gewinnerin in der WU18 mit übersprungen 3 m und Anna-Lena Linke mit 2,80 m als 3. bei der direkt anschließenden Siegerehrung auf das Treppchen.

Gleich dreimal durfte Nele Speidel auf das Treppchen und stand dabei auf jeder Stufe einmal. Den 60 m Hürden Sprint beendete sie mit 9,67 s, was neue persönliche Bestleistung bedeutet, auf dem dritten Platz. Im 60 m Sprint gewann sie, nach absoluter Bestzeit aller Vorläufe, auch das Finale in 9,14 s, was ebenfalls neue Bestleistung ist. Im abschließenden Weitsprung belegte sie, wieder mit Bestleistung von 5,15 m, den zweiten Platz.

Weitere Bestleistungen konnte Julia Vernickel, wU18, im 60 m Sprint und Weitsprung aufstellen. Mit 8,59 s und 4,48 m steigerte sie sich und macht Hoffnung auf den Sommer. Auch Anna-Lena stellte mit 8,70 s über die 60 m eine neue Bestleistung auf. Leon Heinzmann, mU18, schrammte mit 8,02 s nur ganz knapp an der 8,00 s – Marke. Martin Schaumann, derzeit mit Problemen an der Wachstumsfuge an der Ferse, startete nach langer Wettkampfpause und tastete sich langsam wieder an die Wettkämpfe ran.

Den Abschluss spät am Samstagabend auf dem Siegerpodest machte Carolina Divertito. Mit übersprungenen 1,50 m belegte sie den zweiten Platz in der Altersklasse der W15. Mit etwas mehr Glück wäre gleich beim ersten Versuch über die 1,55 m die Latte liegen geblieben. Das Glück wird dafür für die Bayerischen Meisterschaften aufgehoben. Zusätzlich erzielte sie im 60 m Hürden – Sprint wie schon im Hochsprung eine neue Bestleistung.

Ihren ersten Wettkampf in der U16 machten Lily Heinzmann und Valerie Wiedemann. Beide starteten über die 60 m und im Weitsprung. Mit 9,39 s über die 60 m und gesprungen 3,96 m startete Valerie gut in ihr W14-Jahr. Lily hat mit 10,06 s und 3,42 m ebenfalls erstmals Wettkampfluft in der neuen Altersklasse geschnuppert.

Für die U14 war das Munich Indoor nur für den Jahrgang 2006 ausgeschrieben. Deshalb wurde der jüngere Jahrgang 2007 zusammen mit dem Jahrgang 2006 gewertet. Um so höher ist die Leistung von Maximilian Käsweber über die 60 m Hürden zu bewerten. Im 3er-Rhythmus lief er durch den Hürdenwald und erreichte mit 11,02 s das Ziel, was im 2007er Jahrgang für den dritten Platz gerreicht hätte. Mit 11,46 s folgte ihm Alexander Höher, der damit in der inoffiziellen 2007er Wertung auf dem 4. Platz gelandet wäre.

Etwas Pech hatte Simone Braun, W13, in ihrem 60 m Hürdensprint. An der vorletzten Hürde stürzte die Läuferin auf der Nebenbahn und fiel in die Bahn von Simone. Davon beeinträchtigt war der Lauf für sie zwar gelaufen, durfte aber in einem Einzellauf nochmal an den Start. Im einsamen Rennen gegen die Uhr blieb sie dann mit 12,06 s ganz knapp über den 12 s. Etwas besser lief es da für Benita Virag, W13. In einem starken Rennen, ebenfalls im schnelleren 3er-Rhythmus, gewann sie ihren Lauf und guten 11,33 s.

Alle weiteren Ergebnisse der LG 90 sind hier zu finden.

Süddeutsche Hallenmeisterschaften der U18

Am Wochenende des 02./03. Februar 2019 fanden in Frankfurt die Süddeutschen Hallenmeisterschaften der U18 statt. Amélie Unkel qualifizierte sich dafür für die 60 m und die 60 m Hürden und ging an beiden Tagen an den Start.

Am Samstag fanden die 60 m – Sprints der weiblichen U18 gleich zu Beginn des Wettkampftages um 11:00 Uhr statt. Mit einem guten Lauf und Bestleistung von 8,18 s verpasste Amélie nur um eine Hundertstel den angestrebten Zwischenlauf. Am Tag drauf war über die 60 m Hürden auf jeden Fall das Ziel B-Finale. In ihrem ersten U18-Jahr wäre das schon ein toller Erfolg. Mit 9,16 s drückte Amélie ihre Bestleistung und erreichte das B-Finale. Eine Stunde später lief sie mit 9,15 s erneut Bestleistung, bestätigte damit ihre Vorlaufzeit, und erreichte insgesamt einen 13. Platz.

Damit ist die Hallensaison für Amélie beendet und kann sich so langsam auf den Sommer vorbereiten.

U12 beim 1. Cup 2019 in Poing am 02. Februar

Für die U12 ging die Saison 2019 mit den 1. Wendelstein-Meisterschaften in der Halle los. Mit insgesamt 17 Kindern und somit zwei Teams waren wir in Poing am Sonntagvormittag gestartet. Unsere Teams wurden nahezu vollständig aus Kids des jüngeren Jahrgangs 2009 gebildet. Zudem waren viele Neueinsteiger dabei, so dass dieser Cup für fast alle eine Premiere in der U12 war.
Alle Kinder waren voll motiviert und zeigten einen tollen Wettkampf. So lag unser Team 1 vor dem abschließenden Grand Prix auf dem 7. Platz. Durch einen Sturz konnten wir uns leider nicht weiter verbessern. Viel wichtiger war aber, dass unsere Läuferin unverletzt war und von den anderen Team-Mitgliedern getröstet wurde. Am Ende war es dann der 8. Platz, was für unsere junge Mannschaft eine prima Leistung ist.
Das zweite Team war leider durch drei krankheitsbedingte Ausfälle mit nur sechs Kindern am Start. Sie haben sich dadurch nicht entmutigen lassen und auch gute Leistungen gezeigt.

In den Einzelwertungen war der TSV Ebersberg mit drei Top 10 Platzierungen vertreten:
3. Platz m10: Johannes Chirco
5. Platz m10: Lazlo Molnar
9. Platz w10: Jasmin Phillip

Herzlichen Glückwunsch!

Der Wettkampf war von der LG Sempt perfekt organisiert, vielen Dank!
Und auch vielen Dank an unsere Eltern, die zum Anfeuern mit in Poing waren.

Katja und Manu

Bayerische Hallenmeisterschaften der U18 in Fürth

Die Bayerischen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U18 finden schon früh in der Wintersaison statt. Am 26./27.01.2019 starteten Amélie Unkel, Julia Vernickel und Sarah Berghammer in der Quelle Halle in Fürth.

Gleich im ersten Wettkampf des Tages waren Amélie und Julia über die 60 m im Einsatz. Amélie erreicht mit 8,21 s eine neue Bestleistung und qualifizierte sich für den angestrebten Zwischenlauf. Julia erwischte leider einen schwachen Start und verpasste trotz eines guten Laufes die zweite Runde. Bei 60 m hat der Start eine noch größere Bedeutung.

Im Verlauf des Wettkampfes fiel dann leider die Zeitmessanlage mehrmals aus, so dass die verbleibenden Vorläufe der anderen Altersklassen verspätet stattfinden mussten. Dies hatte leider auch Auswirkungen auf den weiteren Wettkampf für Amélie. Zusammen mit Sarah sollte sie am Nachmittag im Stabhochsprung starten. Nachdem der Zwischenlauf vom Veranstalter gestrichen wurde und es so ein A- und B-Finale geben sollte, verzichtete Amélie auf den zweiten Sprint da sie sich nur für das B-Finale qualifiziert hatte. Vorteil war eine störungsfreie Vorbereitung für den Stabhochsprungwettkampf.

Beim Einspringen zeigte Amélie durchaus gute Sprünge, im Wettkampf lies sich das dann nicht umsetzen. Leider musste sie ohne gültigen Versuch bei ihrer Einstiegshöhe den Wettkampf beenden. Sarah hingegen zeigte einen fast blitzsauberen Wettkampf und lag bis zur Höhe von 3 m auf Medaillenkurs. Leider wollten die 3 m wieder nicht fallen und so war auch die Medaille weg. Mit einem vierten Platz erreichte Sarah aber ihre beste Platzierung bei Bayerischen Meisterschaften.

Am zweiten Tag startete Amélie noch im 60 m Hürdensprint. In ihrer Paradedisziplin ist es im Moment allerdings noch ein Experimentieren. Um die erste Hürde perfekt zu erreichen, muss Amélie zurzeit deutlich hinter der Startlinie starten. Durch das Handicap läuft sie von Beginn an dem Feld hinterher. Um so höher ist das erreichen des Finales zu bewerten. Mit einem besseren Finallauf als zuvor erreichte Amélie einen siebten Platz.

Alle Ergebnisse hier