Bayerische Meisterschaften der U16 in Regensburg

m 20. Juli machten sich Carolina Divertito, Johanna Wach, Magdalena Weiß und Nele Speidel mit ihrem Trainer Marcus Kusian auf den Weg nach Regensburg, wo in diesem Jahr die Bayerischen Meisterschaften der U16 stattfanden. Magdalena und Nele begannen den Tag mit 80 m Hürden. Während der Wettkampf für Magdalena mit einer neuen Bestleistung von 13,33 s leider nach dem Vorlauf vorbei war, qualifizierte sich Nele für das Finale. Im Endlauf steigerte sie ihre Bestleistung auf starke 12,33 s und konnte bei der Siegerehrung als Drittplatzierte die Bronzemedaille entgegen nehmen.

Am frühen Nachmittag startete Carolina‘s Hochsprungwettkampf. Nach guten Sprüngen beim Einspringen meisterte sie Einstiegshöhe (1,40 m) ohne Probleme und auch bei 1,45 m überquerte Carolina die Latte im ersten Versuch. Bei 1,50 m, ihrer aktuellen Bestleistung, schlichen sich kleine Fehler ein und so fiel die Latte zweimal unglücklich. Mit ihrer übersprungen Höhe von 1,45 m belegte sie im Endergebnis etwas enttäuscht den 9. Platz.

Den Abschluss für die LG90-Athleten bildete der 4×100 m Staffelbewerb. Nach Aufwärmen und Wecshelübungen war die Stimmung etwas angespannt, da Johanna mit einer leichten Oberschenkelverletzung nur eingeschränkt sprinten konnte. Um 16:00 Uhr standen dann alle startbereit auf ihren Positionen (1: Carolina, 2: Johanna, 3: Magdalena, 4: Nele) für ihren Staffelvorlauf. Der erste Wechsel von Carolina auf Johanna klappte reibungslos. Beim zweiten Wechsel lief Johanna, die ihre Verletzung ausblenden konnte, auf Magdalena auf und der zuvor eingerichtete Sicherheitswechsel führte zu einer zu schnellen Staffelübergabe während Magdalena’s Beschleunigungsphase. Beim dritten Wechsel konnte wieder Zeit gut gemacht werden und Nele, den Staffelstab als Zielläuferin bekam, überholte vor der Haupttribüne noch zwei gegnerische Staffel und überquerte als dritte die Zielline. Mit 52,45 s, etwas langsamere als die Bestleistung, reichte es dann leider nicht für das Finale.

Mit gemischten Gefühlen beendeten allen den ersten Tag mit einem erfrischenden Sprung in die nahegelegenen Donau.

Am zweiten Tag stand der 100 m – Sprint und Weitsprung für Nele und der Stabhochsprung für Magdalena und Johanna auf dem Zeitplan. Als erste startete Nele in den Tag und nach schwierigen Verhältnissen mit bis zu 3 m/s Gegenwind in ihrem Vorlauf, konnte sie sich für den Zwischenlauf qualifizieren. Nach erfolgreich absolvierten Zwischenlauf stand sie gegen Mittag im Finallauf. Leider fehlte etwas die Spritzigkeit und nach 13,13 s kam sie als 6. Ins Ziel. Im Weitsprung am späten Nachmittag, war nach guten Versuchen beim Einspringen die Motivation und der Wille da, nochmal mit einem guten Ergebnis nach Hause zu fahren. Leider fehlte nicht nur nach den zwei langen Tagen sondern auch nach der Saison die letzte Kraft für weite Sprünge und so musste Nele enttäuscht nach dem Vorkampf die Anlage verlassen.

Unterdessen begann für Magdalena und Johanna der Stabhochsprung. Beide deuteten in der Vorwochen ihre gute Form an und zeigten beim Einspringen, dass sie gut drauf sind. Doch im Wettkampf kippte alles. Beim Versuch alles besser machen zu wollen, übersprangen beide zwar ihre Einstiegshöhe, weiter hinaus sollte es aber nicht gehen. Immerhin reichte Magdalena’s Einstiegshöhe für den 3. Platz und Johanna reihte sich als 6. ein.

Nach einem guten ersten und eher durchwachsenen zweiten Tag musste erneut der Sprung in die Donau herhalten, um diesmal die Gemütslage aufzufrischen.

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